Lemminge (Tag 3+4)

Am 3. Tag der Romreise hatte ich morgens frei, weil ich auf einen weiteren Besuch in den Vatikanischen Museen verzichtete. Dafür kamen die Kollegen um kurz nach 13:00 zum Mittagessen, das wir dann nach einem kurzen Rundgang getrennt von den Insassen Sant’Anselmos einnahmen. Nach dem Pranzo liefen wir den kurzen Weg zur Piazza Venezia. Von dort aus bestiegen wir das Nationaldenkmal, wovon ich nicht wusste, dass man das kann. Von dort aus erhaschte man schon einen netten Blick auf Forum und Colo, die unsere nächsten Stationen sein sollten. Für den Eintritt mussten wir erstaunlicherweise gar nichts zahlen durch Christophers magisches Dokument. Zum Abendessen gingen wir nach Trastevere in eine etwas ungestüme Pizzeria.

Am 4. Tag der Romreise standen die privilegierten Dinge auf dem Programm. Zuerst besuchten wir die Vatikanischen Gärten. Leider konnten wir nicht an den päpstlichen Gemächern vorbei, wie das das letzte Mal der Fall war, denn dafür war ich als visitatore nicht wichtig genug. Die Gärten waren aber auch sehr schön. Nach einer Merendina in der Unterkunft gingen wir los, um die Tickets für die Nekropole, das Petrusgrab unter der Petersbasilika, abzuholen. Die Führung dauerte anderthalb Stunden und führte uns an heidnischen und frühchristlichen Gräbern vorbei zu der Stelle, wo Petrus möglicherweise begraben liegt. Der Fremdenführer machte seine Aufgabe sehr gut und es war ein ziemlich interessantes Erlebnis.

Abends stand mein erstes Abschiedsessen auf dem Programm. Und alles rompt mir den Cazz.